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11. Treffen des BME Arbeitskreises 24.09.02
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24.09.2002 Am 24.09.2002 fand das 11. Treffen des BME Arbeitskreises "IT - orientierte Materialwirt-schaft" der Regionalgliederung Berlin Brandenburg statt. Neben einem Vertreter des regionalen BME Vorstandes nahmen 13 Vertreter Berliner und Brandenburger Unternehmen teil. Im ersten Vortrag des Abends erläuterte Herr Tamm (Electronic Business Forum der Humboldt Universität) an Hand experimentell gewonnener Daten das relative Marktversa-gen im Bereich der ASP (Application Service Provider) Dienstleister in Deutschland. Sei-nen Ausführungen konnte entnommen werden, daß die stattfindende Marktbereinigung eine Konsolidierung weniger Anbieter ergeben wird, zu denen dann, vor allem durch kleine und mittelständige Unternehmen, bestimmte Dienstleistungen ausgegliedert werden können. Mit-telfristig werden politische und Sicherheitsaspekte bei der Abwägung ob ASP oder nicht im-mer mehr der Analyse der TCO (total cost of ownership) weichen. Beispielhaft für einen florierenden ASP Markt wurde die USA angeführt, aber auch in Deutschland etablierte Dienst-leistungen wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung wurden benannt. Ausgehend von der u.a. durch Akerlof entwickelten Theorie über Märkte mit asymmetrischer Information und eigenen Studien zeigte Herr Tamm, daß deutsche Anbieter von ASP Leistungen großen Nachhol-bedarf im Bereich des Marketings, speziell in der Transparenz der werbewirksamen Angebo-te aufweisen und bei den potentiellen Nachfragern den einzelnen Unternehmen notwendiges Know - How bezüglich der betriebswirtschaftlichen Vorteilen von ASP Modellen erst entwickelt werden muß. Der geplante Vortrag der emaro AG fiel aufgrund von Krankheit aus. Kurzfristig sprang Herr Wittig (Cacontent GmbH) ein und demonstrierte an realen Fallbeispielen Vor- und Nachteile verschiedener Katalogstrategien. Alle drei vorgestellten Modelle das in-house Katalogmodell, das externe Katalogmodell und das Dienstleistermodell haben ihrer Berechtigung und müssen von Fall zu Fall speziell unter Wirtschaftlichkeitsaspekten betrachtet werden. Tendenziell werden Lieferanten in Zukunft die eigenen Kataloge selbst erstellen und in die Datenbank des Kunden / Marktplatzes einspielen. Hierzu gibt es auf dem Markt eine wach-sende Zahl von Werkzeugen, die die technische Qualität der zu ladenden Daten kontrollieren und den Lieferanten bei der Korrektur der Katalogdaten unterstützen (z.B. eMerge von SAP). Die Kontrolle der inhaltlichen Qualität und Richtigkeit bleibt nach wie vor die Aufgabe des Einkaufs, wobei neue Softwaretools Analysen dieser Art (Preisentwicklungen, geändertes Produktspektrum etc.) unterstützen. In der Quintessenz müssen die Mitarbeiter des Unternehmens mit den Katalogen zurecht-kommen und die neuen Abläufe akzeptieren, damit sich der Implementierungsaufwand letzt-lich gelohnt hat. Somit sollten deren Bedürfnisse in Projekte mit einfließen. Die nächste Veranstaltung des BME Arbeitskreises findet statt am: 29.10.2002, 16.00 Uhr Auf dem Programm steht dann:
Mit freundlichen Grüßen Anwesenheitsliste:
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